Berlin, 29.06.2026
Mitgliederversammlungen 2026: BVV bleibt verlässlicher Partner der Altersversorgung für die Finanzwirtschaft
- Gesamtüberschuss von 68 Millionen Euro
- Beitragswachstum auf 702 Millionen Euro
- Eigenkapitalquote mit 7,3 Prozent stabil
- Sozialpartnermodell und bAV mit politischem Rückenwind
- Investitionen in Modernisierung und Digitalisierung
- Aufsichtsrat für vier Jahre neu gewählt
Auf den Mitgliederversammlungen des BVV Versicherungsvereins und der BVV Versorgungskasse am 26. Juni 2026 in Berlin haben die Delegierten den Kurs des BVV bestätigt und Weichen für die Zukunft der Unternehmen gestellt. Trotz eines volatilen Umfelds blickt Deutschlands größte Pensionskasse nach Anlagevermögen auf ein solides Geschäftsjahr zurück und unterstreicht ihre langfristige Stabilität und Verlässlichkeit. Der Vorstand berichtete neben dem Jahresergebnis über den erfolgreichen Start des Sozialpartnermodells der Finanzwirtschaft sowie über die Aktivitäten zur weiteren Modernisierung und Digitalisierung. Mit dem neu gewählten Aufsichtsrat ist der BVV auch für die kommenden Jahre planungssicher aufgestellt.
Marco Herrmann, Vorstandsvorsitzender des BVV, präsentierte den Delegierten auf den Mitgliederversammlungen in Berlin das Jahresergebnis und ordnete es in das Marktumfeld ein: „Das Jahr 2025 war von erheblichen weltpolitischen Unsicherheiten geprägt. Diese haben sich direkt auf das Wirtschaftswachstum und die Kapitalmärkte ausgewirkt. Die hohe Volatilität führte zu einem zurückhaltenden Investitionsumfeld, in dem alle institutionellen Anleger weltweit agiert haben."
Hinzu kamen steigende regulatorische Anforderungen, insbesondere durch den Digital Operational Resilience Act (DORA). Hier hat der BVV gezielt in IT, Resilienz und Infrastruktur investiert – eine zeitlich begrenzte Investitionsphase, die die langfristige Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens stärkt. „Das Ergebnis ist erfreulich: Im Rahmen der erstmaligen DORA-Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer waren keine wesentlichen Feststellungen zu verzeichnen – das ist im Marktvergleich ein hervorragendes Ergebnis", so Herrmann.
„In diesem anspruchsvollen Umfeld hat der BVV solide navigiert, weil wir langfristig denken und langfristig handeln. Bei allen Investitionsentscheidungen hat die Erfüllbarkeit unserer Verpflichtungen gegenüber unseren Mitgliedern und Leistungsempfängern stets oberste Priorität", betonte Herrmann. „Mit einer starken Kapitalbasis, einem breit diversifizierten Portfolio und einer professionellen Risikosteuerung erfüllen wir die hohen Anforderungen an Governance und Stabilität, denen wir als Versorgungseinrichtung unterliegen."
Die Zahlen des Geschäftsjahres 2025 unterstreichen die finanzielle Stabilität und Widerstandsfähigkeit des BVV: Die verdienten Beiträge stiegen gegen den demographischen Trend erneut leicht von 694 auf 702 Millionen Euro. Von dem erwirtschafteten Jahresüberschuss in Höhe von 68 Millionen Euro stellte das Unternehmen rund 21 Millionen Euro in die Verlustrücklage ein – angesichts des unverändert herausfordernden Kapitalmarktumfeldes ein Erfolg und ein weiterer Beleg für die Finanzkraft des BVV. Die Eigenkapitalquote beträgt 7,3 Prozent, die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen beläuft sich auf 2,8 Prozent.
Betonung der bAV durch die Politik bestätigt Kurs
Mit der BVV.MAXRENTE ist der BVV Produktgeber und durchführende Einrichtung für das Sozialpartnermodell der Finanzwirtschaft, das in den vergangenen Monaten weitere Verbreitung unter Finanzdienstleistungsunternehmen verzeichnen konnte. „Das Zweite Betriebsrentenstärkungsgesetz sowie das im Koalitionsvertrag der Bundesregierung festgehaltene Vorhaben, die betriebliche Altersversorgung weiter stärken zu wollen, bestätigen uns in unserem Kurs, als Full-Service-Anbieter bAV-Lösungen aus einer Hand anzubieten“, so Vorstandsmitglied Dr. Helmut Aden. „Als großer deutscher Altersversorger beteiligen wir uns darüber hinaus in den entsprechenden Fachverbänden und Gremien an der aktuellen rentenpolitischen Diskussion in Deutschland“, so Dr. Aden.
Aufsichtsrat für die kommenden vier Jahre gewählt
Mit Ablauf der vierjährigen Amtszeit wurde auf den Mitgliederversammlungen turnusgemäß der Aufsichtsrat neu gewählt. Der seit 2010 amtierende Vorsitzende des Aufsichtsrates, Heinz Laber, ehemaliges Mitglied des Vorstandes der UniCredit Bank AG in München, wurde in seinem Amt bestätigt. Er nahm die Wahl zum Anlass, sich unter anderem bei den scheidenden Aufsichtsratsmitgliedern für ihren Einsatz zu bedanken. Besonders hob er dabei Frau Bettina Kies-Hartmann hervor, die 20 Jahre lang im Aufsichtsrat wichtige Impulse für die Geschicke des Unternehmens gesetzt hat, Herrn Frank Annuscheit, der seit 2014 den stellvertretenden Vorsitz innehatte und in dieser Zeit die Digitalisierung des BVV mitgestaltete, sowie Herrn Michael Boldt, der seit 2018 im Aufsichtsrat agierte und insbesondere am Erfolg des BVV Pensionsfonds beteiligt war.
Die Liste der Aufsichtsräte finden Sie hier: Vorstand und Aufsichtsrat
Die Jahresberichte des BVV finden Sie hier: Jahresberichte
Über den BVV
Der BVV versteht sich als Full-Service-Anbieter der betrieblichen Altersversorgung für die Finanzwirtschaft in Deutschland. Seit seiner Gründung im Jahre 1909 leistet das Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zur Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung. Der BVV besteht aus drei rechtlich selbstständigen Versorgungsträgern, die seinen Mitgliedsunternehmen derzeit drei der fünf gesetzlichen Durchführungswege ermöglichen: Pensionskasse (BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G.), Unterstützungskasse (BVV Versorgungskasse des Bankgewerbes e.V.) und Pensionsfonds (BVV Pensionsfonds des Bankgewerbes AG). Mit der 2021 ins Leben gerufenen betavo GmbH bietet der BVV Beratung für die Bank- und Finanzdienstleistungsbranche an. Die neu gegründete BVV Pension Management GmbH komplettiert den Unternehmensverbund und fungiert als Dienstleister und Verwaltungsgesellschaft für die drei Durchführungswege.