Unsere Entstehung

Seit seiner Gründung im Jahr 1909 ist der BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G. das Versorgungswerk der Finanzwirtschaft. Mit seinen ausgezeichneten Leistungen der betrieblichen Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung kann der BVV für seine Versicherten neben der gesetzlichen Rentenversicherung heute aus gutem Grund als tragende Säule der Alterssicherung bezeichnet werden.

Die Erfolgsgeschichte des BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a.G.

Die Pensionskasse, die unsere Gründer im Sinn hatten, sollte den Versicherten einen Rechtsanspruch auf die zugesagten Leistungen garantieren. Außerdem sollte sie paritätisch organisiert sein - alle wichtigen Entscheidungen sollten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gemeinsam getroffen werden. Sehr ungewöhnlich in der damaligen Kaiserzeit. Doch unsere Gründungsväter haben sich gegen die Widerstände, die sich ihnen entgegenstellten, durchgesetzt. Zum Glück für alle Versicherten, die in der Vergangenheit von den Leistungen des BVV profitieren konnten und für die Versicherten, die auch künftig auf die Leistungskraft "ihres" BVV fest vertrauen können.

Bewegte Zeiten

Berlin Tiergarten

Seit unserem Bestehen haben wir viele Krisen überstanden, aus denen wir stets gestärkt hervorgegangen sind. Damals wie heute verfolgen wir den Zweck, uns als mitgliederorientierter Verein ausschließlich der Bereitstellung und effizienten Abwicklung von betrieblicher Altersversorgung für unsere Mitglieder zu widmen. Dabei ist Berlin schon immer Standort und Heimat des BVV.

Im Juni 1909, als der BVV als Beamtenversicherungsverein des Deutschen Bank- und Bankiergewerbes auf Gegenseitigkeit in Berlin ins Leben gerufen wurde, zählt die Stadt mehr als zwei Millionen Einwohner. Berlin gilt als europäisches Experimentierfeld schlechthin, als „Projekt der Moderne“. Gleichzeitig haben die aufstrebenden deutschen Großbanken ihren Sitz in der Hauptstadt und Wirtschaftsmetropole.

Im November 1923 erreicht die Hyperinflation ihre Spitze. Gegen Ende des Jahres bilanziert der BVV gigantische 1,5 Trillionen Mark bei fast 160.000 versicherten Mitgliedern. Die Rentenmark wird eingeführt und im August 1924 bereits durch die Reichsmark abgelöst.

Die Währungsreform. Mit einem Kopfgeld von 40 D-Mark für jeden Deutschen beginnt der Mythos der Deutschen Mark. Der BVV verliert durch die Währungsumstellung nahezu sein gesamtes vorwiegend in Staatsanleihen investiertes Vermögen, da sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten des Deutschen Reiches erlöschen. In Düsseldorf findet die erste Mitgliederversammlung des BVV nach dem Krieg statt. Es wird entschieden, den Verein fortzuführen.

Der Bundestag beschließt das Gesetz zur Neuregelung des Rechts der Arbeiter- und Angestelltenversicherung, die Grundlage für die Dynamisierung der gesetzlichen Rente, das Umlageverfahren und damit den Generationenvertrag.

Das Bilanzvolumen des Vereins beträgt 1971 erstmals mehr als eine Milliarde D-Mark.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin gratuliert dem BVV zum 75-jährigen Bestehen im Jahr 1984. Der BVV hat jetzt 129 Mitarbeiter und 319 Mitgliedsunternehmen, 154.490 Versicherte sowie 40.389 Rentenempfänger.

Im Jahr der Wiedervereinigung 1989 zählt der BVV rund 176.000 Mitglieder, seine Bilanzsumme übersteigt erstmals in der Geschichte des Vereins die Zehn-Milliarden-Grenze.

Die Mitgliederversammlung des BVV beschließt 1999 die Gründung einer rückgedeckten Unterstützungskasse mit dem Namen BVV Versorgungskasse des Bankgewerbes e.V. Damit kann ein flexibles und steueroptimales Altersversorgungskonzept angeboten werden.

Der neu gegründete Pensionsfonds des BVV nimmt als BVV Pensionsfonds des Bankgewerbes AG seine Geschäftstätigkeit 2008 auf.

Im Jahr 2009 feierte der BVV sein 100-jähriges Jubiläum.

Heute ist der BVV gemessen am verwalteten Vermögen die größte Pensionskasse Deutschlands. Mit seinen rund 220 Mitarbeitern bietet der BVV Altersversorgung für mehr als 450.000 Versicherte und Rentner.