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Zusätzliche Vorsorge wird immer wichtiger!

Die steigende Lebenserwartung und die steigende Zahl der Rentner führt zu einem Finanzierungsproblem in der gesetzlichen Rentenversicherung.

Für Berufseinsteiger und junge Arbeitnehmer werden die Renten der gesetzlichen Rentenversicherung bestenfalls noch für eine Grundsicherung im Alter ausreichen. Um den als Arbeitnehmer gewohnten finanziellen Lebensstandard auch in der Rentenzeit aufrecht zu erhalten, werden die gesetzlichen Rentenzahlungen kaum genügen.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Im Wesentlichen verursachen demografische Veränderungen diese Entwicklung. In der Zukunft werden deutlich mehr ältere Menschen in Deutschland leben als heute. Das ist unter anderem entscheidend für die gesetzlichen Rentenzahlungen. Die Rentenversicherung in Deutschland beruht auf einem Solidaritätsprinzip und finanziert sich durch das so genannte Umlagesystem.

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Umlagessystem bedeutet, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer heute den Ruhestand der heutigen Rentner finanzieren. Das durch die Sozialabgaben erwirtschaftete Geld wird direkt auf die Rentnergeneration umgelegt (und nicht kapitalbringend angelegt, wie beispielsweise bei einem Sparbuch). Die Finanzierung setzt dabei auf ein ausgewogenes Verhältnis von erwerbstätigen zu nicht mehr erwerbstätigen Menschen. Daher Solidaritätsprinzip: Die jetzige „leistungsfähige” Generation finanziert die Vorherige, das ist der „Generationenvertrag”.

Dieses Prinzip gerät allerdings zunehmend ins Ungleichgewicht. Künftig wird es immer weniger Arbeitnehmer geben, die immer mehr Rentner zu finanzieren haben. Darüber hinaus wird Ihre Generation erst mit 67 Jahren in den Ruhestand gehen können und muss dann die Rente nachgelagert versteuern – anders als heute. Das verschärft die Rentenproblematik für künftige Generationen weiter.

Zusätzliche Versorgungsmaßnahmen wie beispielsweise die betriebliche Altersversorgung werden deshalb besonders für Berufseinsteiger und junge Arbeitnehmer immer wichtiger.

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